Christmas

Glücklich an Weihnachten

Kaum ein anderes Fest, lässt uns emotional so in Wallung geraten wie Weihnachten. Die Geburt Christi lässt einfach niemanden kalt, und das, obwohl die religiösen Beweggründe längst in den Hintergrund getreten sind.

Schon im Frühherbst finden sich die ersten Vorboten, und spätestens Ende November, steppt im Handel der Weihnachtsbär.

Eine Zeit, in der Stress zur leidvollen Dauerempfindung wird. Häufig endet das in emotionalen Entladungen und/ oder depressiven Verstimmungen. Die Erwartungen an das Fest der Liebe, sind sowohl intrapersonell als auch wirtschaftlich überzogen.

Hollywood hat ganze Arbeit geleistet, Bilder in unsere Köpfe gepflanzt, die, die besinnlichste Zeit im Jahr, zum Wettstreit werden lassen. Es wird dekoriert, gebacken, gekocht, geschlemmt, gekauft und letztlich gestritten als gäbe es kein Morgen.

Viele leiden unter diesem Teufelskreislauf. Aber es fehlt der Plan, wie es gelingen kann, dass man zur Weihnachtszeit gelassen und glücklich bleibt. Wie ist es trotz der hohen Erwartungen, Anforderungen und permanenter Erinnerung (Lieder im Radio, KollegInnen die nicht müde werden nachzufragen ob man schon alle Geschenke beisammen hat, Kinder die raunzen und Partner die sich im Akkord über dieses und jenes beschweren…) möglich, die Ruhe zu bewahren, und tatsächlich besinnliche Stimmung aufkommen zu lassen?

 

10 Tipps für ein glückliches Weihnachtsfest

 

  1. Weniger ist mehr: man muss nicht den vorgefertigten Bildern aus den Medien nacheifern. Es muss weder das 5 Gänge Menü auf den Tisch, noch jeder beschenkt werden. Auch die Deko ist verzichtbar.
    Christmas is where your heart is!
  1. Gute Planung hilft Stress rauszunehmen: Wo muss man, wann sein, wer bekommt welche Geschenke, was gibt es zu Essen… und was kann man notfalls streichen, eine Liste hilft den Überblick zu bewahren.

 

  1. Proaktiv bleiben: Einige sind enttäuscht, wenn Weihnachten nicht die Stimmung bringt, die erwartet wurde. Stimmung entsteht aber selten von alleine, überlegen sie, was sie dazu beitragen können, dass gute Stimmung aufkommt. Musik, Spiele, Spaziergänge….

 

  1. Familienplanung: Jeder hat so seine eigene Vorstellung von Weihnachten, lassen sie alle daran teilhaben, was wünschen sich die Kinder, was die Eltern, die Onkel und Tanten, kann man Aufgaben verteilen. Reden sie darüber und planen sie GEMEINSAM. Je mehr die Aufgaben verteilt werden, desto mehr Entlastung für den Einzelnen.

 

  1. Ruhepole schaffen: Pausen sind nötig, bauen sie Oasen der Ruhe ein, atmen sie bewusst durch und genießen sie Momente des Alleinseins.

 

  1. Streit vermeiden: In jeder Familie gibt es heikle Themen, die das Potential für Zündstoff haben. Meiden sie diese an Weihnachten, wenn sie bis jetzt nicht gelöst sind, wird auch der Heilige Abend kein Wunder wirken.

 

  1. Bewegung hilft: Schon 30 Minuten an der frischen Luft bringen den Organismus zur Ruhe, sowohl die Kälte, als auch die Bewegung wirken sich förderlich auf unser Nervensystem aus.

 

  1. Loslassen: Trotz bester Planung und Organisation, gibt es unvorhergesehene Stolpersteine. Einfach loslassen, mit Humor nehmen und den Dingen ihren Lauf lassen.

 

  1. Freunde treffen: Familie kann man sich nicht aussuchen, Freunde schon. Sie aktiv in das Weihnachtsgeschehen einzubinden, bringt oft die Freude zurück. Dann gibt es zum alljährlichen Pflichtprogramm, noch eine lustige Kür.

 

  1. Anderen helfen: Der caritative Gedanke ist selten so intensiv wie zu Weihnachten. Vergessen wird dabei häufig, dass es uns Menschen gut tut für andere da zu sein, wir sind soziale Wesen und es liegt in unserer Natur hilfsbereit zu sein. Es ist also sehr heilsam für unser Gemüt, wenn wir nicht nur Geld spenden, sondern aktiv mithelfen.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben, von Herzen ein glückliches Weihnachtsfest!

 

Alles Liebe

Ihre

Beate Janota

 

 

 

Text: Beate Janota

Bild: Fotolia

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